Der Ort ist in zwei bewohnte Viertel gegliedert: eines wird von den Straßen Via M. Serafina, Via S. Aniello, Via L'Abate und Via Posterla (kleines Tor) begrenzt und ist nach dem Jahr 1300 um die Case Grandi (große Häuser) herum entstanden; das andere, auf der Nordseite (hinter der Piazza Umberto I.) gelegene Viertel ist wesentlich älter und hat sich um die kleine Kirche S. Maria delle Grazie (11. Jahrhundert) herum entwickelt, die bis 1556 Pfarrkirche von Capri war.
Um sie herum verzweigen sich die Straßen Via Listrieri (Engpässe), Via Li Curti, Via Parroco Canale, Via Le Botteghe und Via Longano (aus dem griechischen "longones" = große Steine), welche sich an der megalithischen Stadtmauer aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. entlangschlängelt. Diese beiden Viertel bestanden aus kleinen Häusern mit ebenso kleinen geschlossenen "Vorhöfen", die oft eng beieinanderlagen und von schmalen Gassen durchzogen waren. Sie waren mit Gewölben überdacht und konnten somit im Falle einer notwendigen Verteidigung gegen einen Einfall der Sarazenen leicht versperrt werden.

Wie man hinkommt:
Von der Piazza Umberto I. aus